Ablauf einer Lerntherapie

Wenn Sie als Eltern Kontakt zu mir aufgenommen haben, entweder per Mail oder telefonisch, verabreden wir uns zu einem ersten Gespräch bei mir in Mönchengladbach ohne Ihr Kind. Dabei ist es hilfreich, wenn beide Elternteile anwesend sind. Dieses Gespräch dient als Bestandsaufnahme und wir schauen uns zunächst die Problemlage an.

 

Wo häufen sich frustrierende Erlebnisse? Wie geht es Ihrem Kind und wie geht es Ihnen?


Von da aus gehen wir zurück in die Vergangenheit und zeichnen den Weg Ihres Kindes nach:

im Kindergarten, als Baby, in der Schwangerschaft. Was ist Ihnen aufgefallen, hat Sie beunruhigt? Was hat Sie in der Schwangerschaft belastet? Was haben Sie unternommen, um Ihrem Kind zu helfen?

 

Wir klären, woran Sie erkennen können, dass eine positive Veränderung eintritt. Es ist so etwas wie eine Zielbestimmung. Was wollen wir erreichen?  Das ist wichtig, damit auch Sie als Eltern in eine gelassene, vertrauensvolle Haltung finden können.

Nach diesem Gespräch ist klar, ob wir miteinander vertrauensvoll arbeiten können.

 

 

Der erste Termin mit Ihrem Kind

Haben wir eine Zusammenarbeit vereinbart, dann findet der nächste Termin zusammen mit Ihrem Kind statt. Je nach Situation und Alter Ihres Kindes bleiben Sie als Mutter und/oder Vater mit im Raum.

 

In Spielsituationen lernen wir uns kennen und ich verschaffe mir einen ersten Eindruck. Bewegung spielt eine große Rolle, anhand von Bewegung kann ich Vieles erkennen, z. B. wie reagiert Ihr Kind auf mich, auf fremde Situationen und auf Herausforderungen? Sind beide Gehirnhälften Ihres Kindes gut miteinander vernetzt?

 

Mir ist wichtig, Ihrem Kind vom ersten Moment an ein neues Gefühl zu vermitteln, anerkennend, wertschätzend, ohne Leistungsdruck.

 

 

Die Lerntherapie

Jede Therapiestunde beginnt wiederum mit einigen Minuten Bewegung auf dem kleinen Trampolin. Das lockert, vertieft die Atmung, verbindet die Gehirnhälften miteinander.

Kinder lieben Rituale, lieben es zu wissen, was als nächstes kommt.

Und als nächstes kommt der Stimmungscheck.
Wer redet schon gerne, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie er oder sie sich das gewünscht hat in der Schule?! Beim Stimmungscheck zeigt der Körper an, wie man heute drauf ist: in die eine Ecke geht das Kind, wenn es gut war, in die andere, wenn es nicht so gut gelaufen ist. Dabei wird schnell deutlich, welche belastenden Situationen das Kind erlebt hat.

Diese belastenden Situationen können nun “geklopft”, also mit EFT behandelt werden. Dabei erzählt das Kind und wir klopfen gemeinsam die vorher gelernten Akupunkturpunkte an Kopf und Oberkörper, jede/r bei sich, ich mache auch mit. Wir klopfen solange, bis die Belastung sich gelöst hat. Das Kind sagt das an, entweder, indem es mit den Händen zeigt, dass der Stressball weg ist oder indem es angibt, bei größeren Kindern, dass der Belastungswert auf Null ist. Die Kinder, aber auch Jugendliche, spüren ganz genau, ob der Stress weg ist. Manche empfinden dies wie ein Wunder.

Warum das Ganze?
Mit Stress kann niemand lernen. Ich erkläre das den Kindern so: Dann gehen die Schubladen, in denen das Wissen im Kopf liegt, zu, beziehungsweise, sie gehen einfach nicht auf, wenn man es braucht.

Jetzt erst können wir am Stoff arbeiten. Auch dabei ist oft Stress und Widerstand mit im Spiel. Auch dort kann EFT eingesetzt werden.

Sie sehen, am Beginn der Therapie muss viel Stress “weggeklopft” werden. Später kann sich das verschieben und wir können erfolgreich am Aufbau neuer Grundlagen arbeiten. Auch dies geschieht mit EFT, etwa so: 

Jeden Tag kann ich ein bisschen besser lesen/ schreiben/ rechnen usw.. Auch dabei wird geklopft und ein neues Gefühl von neuem Selbstvertrauen gestärkt.

 

 

Die Therapiestunden finden einmal in der Woche während der Schulzeit statt - in den Schulferien nicht. Mit dem Kind arbeite ich jeweils 45 Minuten.

Es kann nötig sein auch mit einem Elternteil, meist mit Ihnen als Mutter zu arbeiten. Oft sind Sie so stark belastet, dass Ihnen eine Auflösung des Stresses zusammen mit mir guttut. 

Die Länge der Lerntherapie ist natürlich abhängig vom Umfang und der Schwere des Problems. Ich kann aber sagen, dass noch keine länger als zwei Jahre dauerte, meist genügen 6 Monate bis ein Jahr.

 

Bei ganz speziellen Problemen, z.B. Prüfungsangst bei älteren Schülerinnen und Schülern oder auch bei erwachsenen Lernern genügen oft drei bis vier Sitzungen.

 

 

Abschlussgespräch

Die letzte Stunde ist gedacht als gemeinsames Abschlussgespräch mit Eltern und Kind. Wir machen eine kurze Bestandsaufnahme.

 

Ist das wichtigste Ziel erreicht, nämlich neue Freude am Lernen zu entwickeln als tragfähige Motivation für eine erfolgreiche Schullaufbahn? Hat das Kind aufgeholt?

 

Preise

Erstgespräch (60 - 90 Minuten)

Therapiestunde (45 Minuten)

Abschlussgespräch (nach Bedarf)

€ 45,00

€ 45,00

€ 45,00